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Dr. Bodo F.O. Brzóska 'Hoffnung
ist der Traum der Wachenden.'
(Vorstand)
Maler, Bildhauer, geb. 1938 in Berlin Wilmersdorf, verheiratet, 2 Töchter, Hochschullehrer,
langjähriger Vorsitzender des Künstlerbundes Dresden und des Sächsischen
Künstlerbundes, bis 2000 Mitglied des Beirats für Bildende Kunst beim Sächsischen
Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, seit 2000 Beirat für Stadtgestaltung der
Stadt Dessau. Seit 1991 im Verein, seit 2001 Vorstandsmitglied.
„Das allbekannte leichtfertige Opfern von Kunst und Kultur auf dem Altar der Ökonomie
lässt die Erwartungen für die nächsten Jahre arg schrumpfen. Auch für die
Wollenden gilt es jetzt, das Hoffen neu zu lernen, ja wenn möglich, auch den Mut zu Utopien.
Sie schärfen den Blick für die Differenz zwischen dem jetzt konkret Möglichen und
dem Wünschenswerten.
Was scheint mir erhoffbar?
- Schaffen von Orten für Ausstellungen, Lesungen, Kammerkonzerte, Begegnungen
unterschiedlichster Art, vorrangig für ältere Mitglieder des Vereins.
- Gemeinsam mit den Künstlerverbänden gegen das von der Bundesregierung vorgesehene
Ausweiten der Gemeindewirtschaftssteuer auf Kulturberufe vorgehen, weil sie nicht
kulturverträglich ist und damit im Widerspruch zum Grundgesetz steht.
- Durchsetzen eines Ausstellungshonorars für bildende Künstler auf gesetzlicher
Grundlage.
- Erarbeiten eines Vorschlags für die PISA-Studie „musische Bildung“ in Kooperation mit
der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste, dem Bund Deutscher
Kunsterzieher, kulturpolitischen Einrichtungen u.a.m. als Grundlage für eine
Bildungsreform.
Diese Wunschträume sind freilich alle von Skepsis und Zweifel begleitet, jedoch in's
Gelingen verliebt. Hoffen wir auf das Gelingen. Hoffen heißt, hinter den Horizont zu sehen.“
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